Toskana: Unser Reisebericht (Teil 1)

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Toskana: Unser Reisebericht (Teil 1)

3. September 2019 Familienglück Reisen Unterwegs 0

Nachdem wir von unserer spannenden Anreise mit dem Autoreisezug in die Toskana erzählt haben, möchten wir euch in unserem Reisebericht (Teil1) von unseren Erfahrungen in der nördlichen Toskana erzählen.

Tag 1: Ankunft

Nach der Ankunft in Livorno, wollten wir es erstmal gemütlich angehen. Wir sind vom Bahnhof Richtung Meer und Hafen gefahren, zur Terrazza Mascagni.

Route: Bahnhof Livorno – Terrazza Mascagni

Diese wunderbare Aussichtsplattform am Meer ist wirklich beeindruckend. Sie ist einerseits richtig groß und der Boden ist schachbrettähnlich ausgefliest. Inmitten dieser Plattform ist ein kleines Pavillion. Bei der Ankunft waren wir verwundert über die gähnende Leere. Bis uns schließlich klar wurde warum: die pralle Sonne scheint direkt auf die Terrasse und es fühlt sich noch heißer an.

Gleich in der Nähe befindet sich ein kleiner Spielplatz (leider auch direkt in der Sonne) und ein paar nette kleine Cafés. Nach einem Getränk haben wir uns somit früher als geplant Richtung Osten zu unserem ersten Hotel begeben.

Route: Livorno nach Paggio a Caiano über Vitolini

Da wir nicht nur auf der Autobahn zum Hotel reisen wollten, sind wir bei Empoli abgefahren und Richtung Vitolini weitergefahren. Hier im Landesinneren war es merklich heißer als an der Küste ~40°C!

Die Gegend war mit den vielen großen Olivenbaum- und Weinbauflächen schon beeindruckend. Je höher wir kamen, desto heißer wurde es, bis wir den Höhepunkt mit 51,5°C lt. Autotemperaturanzeige erreicht hatten. Wie kann man sich diese Hitze vorstellen? Wenn man die Autotüre öffnet, fühlt es sich so ähnlich an, als öffne man das aufgeheizte Backrohr 😉 Kein kleines Lüfterl, einfach nur heiß.

Angekommen im Hotel mussten wir sofort für Abkühlung sorgen – Gottseidank gab es auch einen Pool!
Das Hotel Hermitage ist aus unserer Sicht eine absolute Empfehlung wert. Preis/Leistung war mehr als gut – Sauber, freundlich, gutes Essen, schöne Zimmern 🙂

Tag 2: Florenz

Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es ab in die Hauptstadt der Toskana, nach Florenz. Wir haben uns nicht viel vorgenommen, da man ja nie weiß wie viel Spaß ein Städtetrip bei einer Hitze um die 40*C macht.

Einen goldenen Tipp haben wir von einem einheimischen Reiseführer erhalten. Parken am Parkplatz ‘Villa Constanza‘. Von hier aus kommt man sehr einfach und günstig mit der Straßenbahn nach Florenz!

Mehr als erwartet haben wir schlussendlich zu Fuß angeschaut: Piazza del Duomo mit der Kathedrale ‘Santa Maria del Fiore’, Ponte Vecchio am Fluss Arno, mehrere kleine Kunst-Geschäfte in den engen Gassen von Florenz 🙂

Florenz ist eine wirklich schöne Stadt mit reichhaltiger Kultur. Von dem was wir gesehen haben, das war ja wirklich nicht viel, waren wir schon sehr beeindruckt. Leider gibt es nicht sehr viele Spielplätze (wir haben zumindest keine gesehen). Diese würden einen Städtetrip für die Kinder etwas abwechslungsreicher gestalten. Als Abschluss gab es für uns einmal Eis 😉

Tag 3: Abreise, auf zum Meer

Nach zwei Nächten im Hotel Hermitage gings wieder zurück ans Meer. Genauer gesagt nach Camaiore. Hier hatten wir ein kleines Häuschen gemietet.

Auf dem Weg nach Camaiore haben wir in Lucca einen Zwischenhalt gemacht um uns die schöne Altstadt mit ihren Stadtmauern anzuschauen. Diesmal haben unsere Jungs die Altstadt mit Laufrad und Roller erkundet, was wegen der gepflasterten Wege nicht immer von Vorteil war 😉

Lucca soll eine der hübschesten Städtchen in der Toskana sein, dem können wir nun auf jeden Fall zustimmen. Allein die uralte breite Mauer um die ganze Stadt ist schon sehenswert. Kopfsteingepflasterte Wege führen ins Zentrum der Stadt. Dann auch noch die autofreie Zone. Das hat schon was =). Leider hätten wir noch gerne mehr von Lucca gesehen, aber ein starker Regen trieb uns wieder zurück zum Auto. Auf den Weg dahin und wegen dem Regen haben wir uns noch ins Trockene begeben und eine alte italienische Villa angeschaut.

Tipp: im Lucca gibt’s beim Eingang Nähe dem Parkplatz “Parcheggio Carducci” einen tollen und schattigen Spielplatz.

Unsere Unterkunft in Camaiore

Ein wirklicher Glücksgriff war unsere Unterkunft in Camiore. Mitten in einer ruhigen Wohngegend befindet sich die “Casa Della Margeritha” mit einem kleinen Garten. Die Besitzerin des Hauses wohnt gleich nebenan, somit hat die Schlüsselübergabe problemlos funktioniert. Das einzige Problem das wir hatten waren wir selbst 😉 wir können nämlich kein Italienisch. So konnten wir uns nicht wirklich mit unserer netten Nachbarin unterhalten. Gerne hätten wir etwas über die Gegend und den Geheimtipps erfahren. Nichts desto trotz hatten wir eine wunderschöne Zeit und haben wirklich viel gesehen und erlebt. Davon mehr in den nächsten Reiseberichten…

Ausblick

Bald werden wir euch von der Küste und vom Meer erzählen, welche Ausflüge wir gemacht haben und was besonders empfehlenswert war 🙂

 

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